Freitag, 28. Januar 2011

Lake Tekapo/ Mount Cook

Als wir gestern in Lake Tekapo angekommen sind, herrschte so ein starker Wind, dass wir kaum unsere Autotüren aufbekommen haben. Der in den Prospekten so schön und ruhig abgebildete Tekapo See war von den Sturmböen richtig aufgewühlt und wellig, so das wir beschlossen haben, lieber noch ein Stück weiter zu fahren um uns einen Rastplatz zu suchen. Also haben wir nur ein Stündchen in einem Cafe im Ort verbracht und sind dann direkt weiter nach Mt Cook gefahren. Dort haben wir auf halber Strecke einen schönen Platz direkt am Lake Pukaki gefunden und haben dort die Nacht verbracht. Abends haben wir dann noch einen anderen deutschen Jungen kennen gelernt, der mit seinem riesen Rucksack getrampt ist, und verzweifelt auf der Suche nach einem Feuerzeug war, da er seins verloren hatte. Also haben wir ihm freundlicherweise ausgeholfen und haben uns noch eine Weile mit ihm ans Lagerfeuer gesetzt. Zum Dank durften wir unsere Suppe auch mit aufs Feuerchen stellen. Ja so hilft man sich gegenseitig aus! :D 


Regenbogen am Lake Pukaki    





 Am nächsten Morgen war wieder wunderschönes Wetter (wovon wir um ehrlich zu sein die letzten Tage nicht soo viel hatten) und wir haben uns sehr früh morgens zusammen mit Sebastian auf den Weg zum Mt Cook gemacht. 
Dafür mussten wir mit unserem treuen Schlitten (schon 700 Kilometer unbeschadet überstanden!!) durch den ganzen MacKenzie District düsen, und die Gegend ist echt unglaublich schön! Nur weitflächige Hochebenen, eingerahmt von Bergen und überdeckt mit Tussok Gras. Gelb, violett und im Hintergrund die riesigen teilweise schneebedeckten Berge. So einen Blick hat man selten und man muss aufpassen, dass man vor lauter staunen nicht von der endlos langen ein teilweise ziemlich eintönigen Straße abkommt. (die führt einfach immer 50 kilometer in die gleiche Richtung!!)
Wenn man dann die letzte Biegung nimmt, und sich vor einem der imposante Mt Cook hervorhebt, sitzt man einfach sprachlos im Auto und genießt die letzte Teilstrecke bis zum Campingplatz. Wenn die Sonne dann über den Tag noch richtige ihre Hitze entwickelt und die Luft über dem Steppengras nur so flimmert, fühlt man sich wie in einem alten Wild-Western-Film.
Ein Tscheche, den wir auf dem Campingplatz kennen gelernt haben, hat uns dann mittags direkt dazu überredet ein bisschen wandern zu gehen, aber ich bin schon nach einer halben Stunde wieder umgedreht, weil es extrem heiß und die Mittagssonne sehr intensiv war. Die Jungs sind dann bestimmt noch 2 Stunden mitgewandert und (zum Glück!) ohne Sonnenbrand wieder gekommen. Ich habe derweil an unsere Picknicktisch im Schatten entspannt und den Ausblick genossen. Heute Morgen wurden wir wieder von der Sonne geweckt und haben einen Zwischenstopp in Twizel auf dem Weg nach Wanaka gemacht. Kaffee/Tee Zeit!! :) Neben Sprit die zweitgrößte Reisekassen-falle! :D Naja, nicht nur unser Auto braucht einen vollen Tank! Ausgleich muss sein..
Nun sind wir in Wanaka auf einem 5 Sterne - Campingplatz!! Muss ab und zu noch drin sein. Außerdem ist er immer noch billiger als ein Hostel und hat dafür Duschen, Sauna, Küche und freies Internet. YES! Deshalb der Blogeintrag:)

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