Folgende Blockeinträge haben als Überschrift das Datum an dem ich sie geschrieben habe. Da wir nicht immer Internet haben, setzen wir sie einfach zwischendurch (zb bei McDonalds^^) ins Internet.
Banks Peninsula
23.11.2011
Die ersten 100 Kilometer hat unsere kleiner Schlitten schon mal überstanden! CHEERS! Das kann nicht unbedingt jeder Backpacker von seinem Transportmittel behaupten. Ich habe schon einige Leute kennen gelernt, die mit ihrem Auto nicht weiter als bis zur nächsten Straßenkreuzung gekommen sind, und dann schon der erste Schaden auftrat oder Unfall stattfand. Nur allzu leicht vergisst man sich links zu halten, besonders wenn man einfach kurz am Straßenrand angehalten hat und dann wieder losfährt oder wenn man von Parkplätzen auf die Straße auffährt, biegt man automatisch auf die rechte Fahrbahn. Aber gut das wir zu zweit sind, so erinnern wir uns immer gegenseitig ans Linkshaltegebot! :D
Auf jeden Fall haben wir es erst mal unbeschadet aus der Stadt hinaus geschafft, auch wenn die ersten Teilstrecken schon recht abenteuerlich waren. Natürlich wollen wir jetzt, wo wir ein Auto besitzen und soooo flexible sind, auch nicht nur die schnöden Highways befahren. Und so haben wir für die Strecke zur Pigeon Bay, wo wir heute Nacht campen werden, eine kleine Nebenstraße gewählt. Die ist dann aber recht bald zu einer wahnsinns lebensmüden Schotterstraße geworden, die sich 12 Kilometer durch kegelförmige, präriegrasgelbe Berge gewunden hat. Sie war so schmal, dass das Befahren für campervans und Wohnmobile verboten war.
Über ein mögliches Entgegekommen von anderen Autos haben wir uns bewusst nicht den Kopf zerbrochen, wir haben uns lieber darum gekümmert nicht den Abhang runter zu düsen. Aber die ganzen Serpentinen hat unser Maschinchen schon mal gemeistert. Jetzt werden wir noch testen, wie komfortabel man in dem Auto schlafen kann. Bis jetzt ist es ganz muckelig und wenn wir etliche Nächte so verbringen, sparen wir enorm viel Geld. Alleine für diese Nacht haben wir jetzt beide zusammen 40 Dollar gespart... Auf Wochen hochgerechnet kommt da eine Menge bei rum.. Und wenn man dann auch noch in unserem Kofferraum mit offener Heckklappe und Blick aufs Meer fletzen kann, lässt es sich aushalten! Die Schlafsäcke erfüllen ihre Funktion und halten uns bei den momentan etwas kühlen Temperaturen warm, und selbst den Luxus von zwei 5-Dollar Kopfkissen haben wir uns gegönnt.
![]() |
| Pigeon Bay Track |
26.11.2011
Die letzen beiden Tage sind wir fleißig auf der Banks Peninsula rumgefahren und haben erst mal ordentlich Sprit verbraucht. Dafür haben wir viel gesehen, Wahnsinns Ausblicke gehabt und waren auch zweimal wandern. Schließlich müssen wir uns schon mal für die Great Walks fit machen!!
![]() |
| Long Bay Road (rechts das Auto) |
![]() |
| Flo beim Hose waschen |
Die Natur hier ist wunderschön und allein für die letzten Tage war es schon die richtige Entscheidung ein Auto zu kaufen. So haben wir mal eben auf dem Weg zur Onetarito Bay Halt gemacht und uns entschlossen dort zu schlafen, weil der Ausblick fabelhaft war. Am nächsten Morgen sind wir dann zum Hinewai Forest Trust Reserve gefahren und haben einen unglaublich anstrengenden Track zu einem „Wasserfall“ gemacht, der sich dann als einen kleinen Pipi-Strahl am obersten Ende von einem der riesen Hügel herausgestellt hat. Der Weg dahin war beihnahe lebensgefährlich und irre steil, wir sind beide froh wieder heil unten angekommen zu sein.
Die vorletzte Nacht haben wir auf dem Campingplatz des Onuku Farm Hostels verbracht, ein sehr kleines und süßes Hostel in den Bergen der Banks Peninsula mit einem Hausschaf und selbst gebrautem Bier!
Uns hat es dort so gut gefallen, das wir eigentlich vor hatten 2 Nächte dort zu verbringen, aber das kostenlose schlafen am Straßenrand hat uns dann doch wieder mehr gereizt als die 15 Dollar pro Nase für einen Parkplatz. Dafür konnte wir mal wieder duschen und unsere Geräte aufladen :)
![]() |
| Autobahn Rastplatz |
Die letzte Nacht haben wir auf einem Rastplatz auf dem Weg nach Lake Tekapo verbracht, wo wir beinahe den Picknicktisch mit unserem Benzin-Campingkocher abgefackelt haben – aber wir sind resistent! Uns kriegt keiner unter! :D Dank Flos wohlbedachten Griffs zum alten handtuch sind wir noch am Leben. Gerade sitzen wir auf dem Parkplatz von McDonalds in Timaru um diesen Bericht für unsere Lieben zu Hause online zu stellen! Grüße an alle!








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen