Wieder sind wir ein gutes Stück weiter gereist. Nachdem wir in Wanaka das erste mal 2 Tage an einem Ort verbracht haben, weil die Stadt so schön war, haben wir uns in die Richtung von Queenstown gemacht. Der Highway runter nach Cromwell, das bekannt ist für die vielen Obstplantagen und Weingüter in der Region, ist mit etlichen kleinen Obstständen gesäumt, sodass wir erst mal Halt gemacht haben um unsere Frischkost-Vorräte aufzufüllen (im Auto ohne Kühlsckrank kommt das echt zu kurz). Ein paar günstige Pfirsiche, Nektarinen und selbstgemachte Bananenships, dann gings weiter. Nach einem kurzen Blick in den Reiseführer beschlossen wir einen Umweg nach Alexandra zu fahren, wo eine Freundin von mir in einem Apartment wohnte. Die Stadt selbst war nicht wirklich aufregende, sehr klein und weitläufig, aber es war schön noch mal ein bekanntes Gesicht wieder zutreffen. Selma, eine Holländerin, habe ich in Napier kennen gelernt und wir haben uns sofort richtig gut verstanden. Als wir Abends noch zu zweit spazieren waren, sind wir die Hügel von Alexandra bis zur großen elektirschen Berg-Uhr. Ähnlich wie die Buchstaben von Hollywood, hat Alexandra eine kleine im Berg montierte Uhr, von wo aus man einen tollen Blick über die ganze Stadt und ihren Fluss hatte.
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| Arrowtown |
Wir haben dann noch mit Selma und ihrem Freund abends gekocht und durften eine Nacht bei ihnen im Wohnzimmer schlafen. Am nächsten Tag sind wir Richtung Queenstown gestartet und haben einen kleinen Umweg über Arrowtown gemacht. Das ist die bisher schönste Stadt die ich gesehen habe! Eine winzige kleine Goldsucher Stadt, mit richtiger Western Fassade. Das Wetter war wunderschön und wir haben den ganzen Nachmittag dort am Fluss verbracht, haben den Touristen beim Goldsuchen zugeschaut (man konnte sich einen Sieb ausleihen), waren in Chinesetown, einem historischen Dörfchen, das die Immigration vieler Chinesen nach Neuseeland fürs Goldsuchen wieder spiegelt, und haben mal wieder einen Kaffee in der Sonne genossen. Das war auf jeden Fall ein sehr entspannter Tag! Bis auf den Abend.. ![]() |
| Chinese Settlement |
In Arrowtown haben wir nämlich beshlossen, für die Nacht auf einen Doc-Campingplatz zu fahren, der angeblich nur 17 Kilometer von Queenstown entfernt ist. Wie sich dann herausgestellt hat, waren es dann letzendlich 25 Kilometer. Und 17 davon gingen über eine steile, tiefe und gefährliche Schotterstraße!! Unser Tank war fast leer, und bei den krassen Strecken bergab, blinkte immer schon unsere Tankanzeige. Naja, kein Grund zur Sorge, immerhin wurde die einspurige Holperstrecke ab und zu von Busunternehmen und Touristen-Exkursionen befahren, die mit mörderischem Tempo die Kurven nahmen und uns bei Notfall sicherlich ausgeholfen hätten.
Als wir dann endlich ohne Schaden am Campingplatz angekommen waren, stand dort eine urlalte restaurierte Schule. An dem Ort nämlich wohnten früher die ganzen Goldminers, die Familien dessen Väter nach Gold in der Region suchten.
Eine Nacht haben wir dann dort verbracht und am nächsten Tag sind wir weiter nach Queenstown bzw. Moke Lake gefahren, wo ein anderer Campingplatz war. Queenstown an für sich ist nicht sonderlich groß und sehr touristisch. Allerdings ist die Lage wunderschön, direkt am See, der von einem Park umrahmt ist und viel Platz zum Baden und Entspannen bietet. Morgen geht es nach Te Anau, da wir für Sonntag einen Bootstrip auf dem Milford Sound gebucht haben!! Da freuen wir uns schon beide riesig drauf, auch wenn wir die Sandflies immer mehr zu spüren kriegen.. ätzende kleine Stechviecher!!!
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| Shotover River |
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| Mt Aurum Reserve (Altes Wohnhaus links) |






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