Mittwoch, 17. November 2010

Time to say Goodbye


 Es ist unglaublich, dass ich schon seit einem Monat auf Waiheke Island lebe und arbeite. Wenn man erst mal einen routinierten Alltag entwickelt hat, merkt man nicht, wie die Zeit vergeht. Man wird fast ein bisschen sesshaft, baut sich seinen Freundeskreis auf und lebt sich richtig ein in der kleinen Gemeinschaft. Was unter anderem auch daran liegt, das die Neuseeländer wirklich sehr aufgeschlossen sind. Schnell hat man hilfreiche Kontakte geknüpft, die mir auch auf meiner weiteren Reise sehr von nutzen sein
werden. So habe ich jetzt die Handynummer von einem Van-Verkäufer in Christchurch und die Möglichkeit, immer wieder hierher zurückzukommen um arbeiten zu gehen. Da das deutsche Pärchen, Lydia und Nico, jetzt weiter gereist ist, bleiben ich und die Franzosen noch bis Sonntag hier in der Wohnung (netterweise für umsonst) und dann ziehen Mathile und Mathieu in eine longterm-flat für 3 Monate. Ich habe mich jetzt dazu durchgerungen, noch mal sehr diplomatisch mit meinem Chef zu reden, der ein bisschen bestürtzt war, das ich ihm vor 2 Tagen gesagt habe, das ich eventuell weiter reise. Zuerst wollte er es nicht akzeptieren und hat mich vor die Wahl gestellt, entweder zu gehen und nie wieder was mit ihm zu tun zu haben (er hat unangehm Klartext geredet^^) oder noch 10 Tage zu bleiben, weil er so schnell niemanden anderen findet. Aber jetzt ist alles gut, er meinte, er findet schon jemanden und er hat mir in Frieden mein Gehalt ausgezahlt :D Außerdem darf ich mich immer wieder an ihn wenden, wenn ich Probleme bekomme.. Ja, er ist ein Seelchen :) Ich bin sehr überrascht, das es doch noch so glimpflich gegangen ist.
Auf jeden Fall werde ich Samstag mit der Fähre zur Coromandel Peninsula fahren und erst mal ein paar Tage da bleiben. Mich wieder ans Hostel leben gewöhnen und ein paar neue Freundschaften schließen. Wo es mich dann hintreibt? Ich weiß es noch nicht! Es bleibt spannend. Jetzt ist es erst mal an der Zeit, allen lieb gewonnenen Personen tschö zu sagen. Das fällt echt schwer, weil man in einem Monat echt schönen Freundschaften geschlossen hat.. ich hoffe, das ich ein paar von ihnen noch mal wieder sehe!
So viel erst mal zu den neusten Gegebenheiten. Wenn ich in dem neuen Hostel Internet habe, melde ich mich noch einmal. 

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