Donnerstag, 25. November 2010

Auf den Spuren der Goldsucher - Coromandel Peninsula

So, kaum in Coromandel Town angekommen, bin ich auch schon wieder weg! Die Stadt war zwar seeehr schön, aber man hat sie innerhalb eines Tages nahezu komplett erkundet, weil sie einfach nur aus einer kleinen Eikaufsstraße besteht, die man innerhalb 5 Minuten abgeklappert hat. Es ist eine ganz hübsche Kulisse, weil die Häuser alle aussehen wie zur früheren Goldsucher- Zeit, aber das war es auch schon! Und da ich kein Auto besitze, bleiben einem nur die Möglichkeiten, endlose Kilometer zu Fuß zurückzulegen, oder massig Geld für geführte Touri-Attraktionen auszugeben. Ich habe mich dann schnell mit Daniela angefreundet, einer Frau aus meinem super tollen schnuckeligen Hippie-Hostels, mit der ich eine „Zugfahrt“ mit der Driving Creek Railway gemacht habe. Am gleichen Tag haben wir dann noch 3 andere Mädels im meinem Alter kennen gelernt (alles Deutsche) die mit ihrem Auto einen Ausflug zum Hot Water Beach und Hahei am nächsten Tag geplant haben. Natürlich haben wir die Gelegenheit direkt genutzt, und haben uns ihnen angeschlossen um Spritkosten zu teilen. Leider hat es am nächsten Tag in Strömen geregnet, sodass wir uns das Buddeln im Sand gespart haben (am Hot Water Beach gibt es heiße Quellen, also kann man sich eine Heiße Wanne selber graben ;) und direkt weiter zur Cathedral Cove gefahren sind. Dort haben wir dann gemerkt, das es noch ein halbstündiger Wanderweg bis dahin ist, und sind ein weiteres Mal im Regen am Strand angekommen. Nichtsdestotrotz hat sich der Ausflug (Für gerade mal 6 Dollar pro Nase) allemal gelohnt. Voller Energie, das wir ohne Auto doch nicht so aufgeschmissen sind (Daniela und ich haben uns ein bisschen bewegungsunfähig im Hostel gefühlt), haben wir uns mit James bekannt gemacht, einem Amerikaner der uns heute mit nach Whitianga genommen hat. Ist zwar wieder in der Gegend wie gestern, aber uns stört es nicht.

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