Samstag, 23. Oktober 2010

Arbeiten im Golfclub

Tja, wenn man eine Weile an einem Ort verweilt, lernt man die Neuseeländer immer besser kennen, sowohl auf positive als auch auf negative art. Die angenehme Lockerheit und Offenheit der Neuseeländer lässt einen schnell zu Hause fühlen und wenn man erst mal richtig mit ihnen in Kontakt kommt, erweisen sie sich als unglaublich hilfsbereit. Die beiden Eigentümer des letzten Hostels wo ich gewohnt habe, haben alles Backpacker rührend versorgt, sei es mit Creme für meine Neurodermitis (die kleinen Kinder von denen haben auch Hautprobleme) oder mit Großzügigen Stundenlohn, wenn man mithilft die Waschräume und Toiletten zu säubern. Aber negative Eigenschaften, wie zum Beispiel enorme unzuverlässigkeit was Rückrufe angeht, gehen damit einher. Auf der einen Seite ist lockere Art halt angenehm, ansonsten eher ärgerlich.
Immerhin habe ich jetzt einen Job in einem kleine schuckeligen Golfclub-Restaurant (nein, das Vorurteil der reichen Golfer und ihr Verlangen nach einem gewissen Standard lässt sich hier nicht wiederfinden ;)  und ich verdiene mein eigenes Geld, was gar nicht mal so wenig ist..
Gestern bin ich dann noch umgezogen, da das Hostel für das sehr berühmte Labour Weekend (sozusagen der Stratschuss für die Sommersaison) ausgebucht war. Zum Glück habe ich mich im HOstel mit zwei sehr netten Pärchen angefreundet, deutsch und französisch, die sich vor ein paar Tagen einen Wohnung gesucht habe. Sie haben mir angeboten, das ich das Wochenende bei ihnen unterkommen kann. Eine Weile später habe ich dann einen aufgeregten Anruf bekommen, das es sich bei der 'wohnung' um ein richtig luxuriöses Strandhäusschen handelt, in dem ich für die nächsten 6 Wochen sogar komplett einziehen könnte. Es hat nämlich neben einem hübschen Haupthaus, einen Anbau, in dem ein Raum mit Kingsizebett und eigenem Bad untergebracht ist..  Das i-öpfelchen war dann der Preis: billiger als das Hostel!! da wir zu 5. drin wohnen und uns die Kosten all teilen..
Das war also mein kleiner Jackpot in den letzten Tagen! =)
Ich freue mich schon heute nach der Arbeit am Strand zu entspannen.. *ätsch-bätsch*
(tschuldigung wenn ich ein bisschen angebe, aber ich freu mich so darüber:D:D) Und wie ich heute erfahren habe, zieht Ronja direkt in meine Nähe, das heißt, auch wenn ich meine Mitbewohner öfter nicht sehe, weil wir unterschiedliche Schichten haben, kann ich mich immer noch mit ihr treffen... und zb wandern gehen in den irre Nationalparks.

2 Kommentare:

  1. Hey, da kann man ja echt neidisch werden! Ich freu mich aber für Dich mit. Das hast du jetzt auch verdient!!

    AntwortenLöschen